Was haben Klimawandel und globale Klimagerechtigkeit mit Rassismus zu tun und warum ist es wichtig, den Zusammenhang zwischen den beiden Phänomenen zu kennen? Weltweit sind Menschen in sehr unterschiedlicher Form und Stärke von den Folgen des Klimawandels betroffen – dies liegt nicht an rein geografischen Faktoren. Unter der Prämisse, dass klimapolitische Ziele ohne eine Politik der sozialen Gerechtigkeit nicht erreicht werden können und um die Forderung nach globaler Klimagerechtigkeit zu verstehen, wollen wir in dieser Weiterbildung ein Bewusstsein dafür schaffen, dass Rassismus, Kolonialismus und Klima-(Un)gerechtigkeit auf gemeinsame historische Wurzeln zurückgehen.
Koloniale Kontinuitäten und Hierarchien prägen weiterhin die globale Klimapolitik. Dadurch sind Schwarze, Indigene und People of Color und/oder Menschen des Globalen Südens am stärksten von den negativen Folgen des Klimawandels betroffen. Statt ihre historische Klimaschuld anzuerkennen, entziehen sich die Länder des Globalen Nordens ihrer Verantwortung und nutzen ihre politische Macht, um die dringend notwendigen Gegenmaßnahmen zu den Klimafolgen zu blockieren. Die 3,5-stündige Fortbildung setzt sich zusammen aus Inputvorträgen mit interaktiven Übungen, einem Austausch, Positions- und Rollenspielen sowie einer Evaluierung mit Metalog.
Die Fortbildung findet am Donnerstag 3. Dezember ab 15 Uhr am IFEN in Walferdingen statt. Sie wird organisiert von ASTM und subVision, findet im Rahmen des IFEN statt und richtet sich an Lehrpersonen und Erzieher.innen des Enseignement secondaire.
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