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„Der Lebende Wald“ – neue Broschüre mit Erfahrungen und Denkanstößen der Studienreise nach Ecuador

Im März 2017 organisierte das Klima-Bündnis für politisch Verantwortliche und in der Gemeinde engagierte MitbürgerInnen eine Studienreise in die Amazonasregion von Ecuador. Ziel der Reise war, die Lebensbedingungen und Sichtweisen von Menschen in Ecuador und insbesondere von Indigenen in Amazonien besser kennenzulernen. Die Broschüre "Der Lebende Wald" erläutert den Druck auf den Regenwald und die Indigenen durch den „Extractivismo“ und die einseitige Betrachtung des Walds als Speicher von Kohlendioxid.

Bildungsarbeit als Hilfe zur Senkung der CO2-Emissionen

Jede Klima-Bündnis Gemeinde engagiert sich dazu, ihre Treibhausgas-Emissionen kontinuierlich zu senken, um 10% alle 5 Jahre. Dazu braucht es die Mithilfe der BürgerInnen und Betriebe. Das Klima-Bündnis bietet den Gemeinden verschiedene Module zur Sensibilisierung und Information von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen an.

Unsere globale Verantwortung

Das Klima-Bündnis kann auf eine langjährige Partnerschaft mit Völkern und Gemeinschaften des Südens zurückblicken. Unsere Mitgliedsgemeinden unterstützen Projekte und Organisationen in Ecuador, Indien, Burkina Faso und den Philippinen.

Indische Partnerorganisation zu Besuch in luxemburgischen Klima-Bündnis Gemeinden

Seit Jahren schon unterstützen verschiedene Klima-Bündnis Gemeinden die Organisation CHINTAN aus Indien. Die indische Nicht­Regierungs­Organisation setzt sich für nachhaltigen Konsum und ökologische und soziale Gerechtigkeit ein. Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Problematik der Abfallentsorgung in den indischen Großstädten: Einerseits stellt der Abfall ein immer größer werdendes Gesundheits­ und Umweltproblem für die Städte dar, andererseits verdienen allein in der Hauptstadt Delhi etwa 200 000 Menschen durch das Sammeln, Sortieren und Recyceln von Müll ihren Lebensunterhalt. Dabei vermindern sie das Abfallvolumen und den Ausstoß von Treibhausgasen, ohne jedoch für ihre gefährliche Arbeit anerkannt zu werden.

Maxima Acuña mit dem Goldman Environmental Prize geehrt

Die Peruanerin Maxima Acuña de Chaupe wurde mit dem „Goldman Environmental Prize 2016“ geehrt. Sie erhielt den Umweltpreis für ihren Widerstand gegen das Bergbauunternehmen „Minera Yanacocha“, deren Aktien mehrheitlich vom US-Konzern „Newmont Mining“ gehalten werden. Eine Delegation des Klima-Bündnis Lëtzebuerg hatte Maxima Acuña bei einer Studienreise nach Peru im Jahr 2014 getroffen.

5. LËTZEBUERGER KLIMADAG

Zu seinem 20. Geburtstag organisierte das Klima-Bündnis Lëtzebuerg am 28. April im Centre Culturel de Rencontre Abbaye de Neumünster in Luxemburg den 5. „Lëtzebuerger Klimadag“. Im „Europäischen Jahr der Entwicklung 2015“ legte das Klima-Bündnis mit drei Referenten einen Themenschwerpunkt auf die Situation der Umwelt- und Menschenrechte in Amazonien.

Perus Fortschritt – Rückschritt für indigene Rechte. Extraktive Industrie führt zu sozialer Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung

Pressemitteilung  zum Internationalen Tag der indigenen Völker weltweit am 9. August 2014. Peru ist ein reiches Land. Reich an natürlichen Ökosystemen, einer unglaublichen biologischen und kulturellen Vielfalt, an Bodenschätzen wie Gold und Silber im Andenhochland und Erdöl und -gas im Amazonasgebiet. Reich an Menschen und vielen verschiedenen indigenen Völkern. Doch dieser Reichtum führt nicht zum viel beschworenen nationalen Fortschritt und einem „guten Leben“ für alle.