Positive Zwischenbilanz im Projekt Energie [light] reloaded

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Positive Zwischenbilanz im Projekt Energie [light] reloaded

Positive Zwischenbilanz im Projekt Energie [light] reloaded

KB Lëtzebuerg & EBL Aus der Praxis 23 Juli 2018

Seit Dezember 2017 nehmen insgesamt 10 Gemeinden* an der Neuauflage des Projekts Energie [light] reloaded teil. Die Aktion zielt darauf, in den Gemeindegebäuden Strom, Heizenergie und Wasser einzusparen, und zwar hauptsächlich durch Änderung des Nutzerverhaltens oder geringinvestive technische Maßnahmen.

Das von Klima-Bündnis Lëtzebuerg und Emweltberodung Lëtzebuerg organisierte Projekt ist zunächst auf ein Jahr ausgelegt. In dieser Zeit werden in jedem teilnehmenden Gebäude einmal monatlich die Energie- und Wasserverbräuche in einem eigens entwickelten Excel-Tool erfasst.

Die jeweiligen Gebäudenutzer werden auf vielfältige Weise mit in das Projekt einbezogen. In jeder Gemeinde gibt es eine für die Mitarbeitersensibilisierung verantwortliche Person, die ihre Kollegen bei Gebäuderundgängen sowie über Aushänge und Mailings zum Thema Energiesparen informiert. Dazu werden von den Projektorganisatoren unterschiedlichste Materialien wie Newsletter, Poster und eine Internetseite zur Verfügung gestellt, die jeweils auf das „Thema vum Mount“ abgestimmt sind. Im Juli dreht sich beispielsweise alles um das Thema „Richtig klimatisieren“.

Sechs Monate nach Projektbeginn wurde nun eine erste positive Zwischenbilanz gezogen. Im Rahmen eines Workshops unter der Leitung von Herrn Hubert Grobecker (e&u Energiebüro, Bielefeld) wurden die Verbrauchsaufzeichnungen der einzelnen Gemeinden genauer unter die Lupe genommen. So wurde bei fast allen Gemeinden ein Anstieg des Heizenergieverbrauchs im Februar festgestellt. Dies kann daran liegen, dass der Februar im Vergleich zum langjährigen Mittel eher kühler war, der Januar hingegen etwas wärmer. Hier könnte auch in Zukunft durch die Neueinstellung der Heizungsregelung versucht werden, mehr Energie einzusparen. Beim Stromverbrauch wurde bis jetzt durchschnittlich eine Einsparung von 5% erreicht. Wie hoch die Einsparungen letztendlich sein werden, wird sich jedoch erst am Ende des Projektes zeigen, wenn mit dem Vorjahr bzw. mit Referenzgebäuden verglichen werden kann.

Beim Workshop wurden außerdem Erfahrungen bei der Mitarbeitersensibilisierung ausgetauscht und neue Ziele für die zweite Projekthälfte gesetzt. An Motivation und Ideenreichtum zum Energiesparen fehlt es den Gemeinden jedenfalls nicht. Nach Abschluss des ersten Jahres sollen die Gemeinden das Projekt in Eigenregie weiterführen können.

www.energielight.lu

*Betzdorf, Contern, Esch-sur-Alzette, Hesperange, Junglinster, Kayl, Mersch, Sanem, Steinsel, Walferdange

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