Wasserwoche in Bettemburg

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Wasserwoche in Bettemburg

Nadine Grein, Service écologique, commune de Bettembourg Aus der Praxis 22 März 2019

Am 22. März 2019 war internationaler Tag des Wassers. Um diesen Tag gebührend zu würdigen, hatte die Gemeinde Bettemburg dem Thema Wasser eine ganze Woche gewidmet.

Los ging es am Dienstag, dem 19. März auf dem Bettemburger Frischmarkt. Die Aktion Refill Luxemburg hatte ein informatives und spannendes Quiz zum Thema Wasser ausgearbeitet. Jeder Teilnehmer gewann eine tolle Trinkflasche, getreu dem Motto „Spare Plastik und Geld, trink Leitungswasser“. Die bunten Trinkflaschen wurden von der Gemeinde Bettemburg gesponsert und erfreuten sich großer Beliebtheit bei den Marktbesuchern.

Wer noch auf der Suche nach einer nachhaltigen Alternative für den Kaffee unterwegs war, der wurde auf dem Stand des unverpackt Ladens OUNI fündig. Hier gab es nicht nur Trinkflaschen, sondern auch Kaffeebecher und Thermoskannen in allen Größen und Farben.

„Ab in die Dose statt in die Tonne“ hieß es auf dem Stand der Superdreckskescht. Dort hatten Marktbesucher die Gelegenheit, sich die Ecobox genauer anzuschauen. Wenn beim Restaurantbesuch die Augen größer als der Bauch waren, können Sie Ihr Essen in dieser tollen Box bequem mit nach Hause nehmen und dort weiter genießen. So vermeiden Sie Lebensmittelverschwendung und Einwegplastikverpackungen.

 

Am Mittwoch, dem 20. März hatte die Gemeinde Bettemburg zu einem Filmabend im Ciné LeParis geladen. Gezeigt wurde der Dokumentarfilm „Der Plastik-Fluch“ – Wie wir unseren Planeten vermüllen.

Anschließend gab es eine Diskussionsrunde zum Thema „Impakt von Plastik auf Mensch und Umwelt“ mit den Gästen Dr. sc. Georges DAHM (Chemiker aus dem Laboratoire National de la Santé), Frau Stephanie GOERGEN (Umweltverwaltung in Kooperation mit der SUPERDRECKSKËSCHT), Frau Anne-Marie RECKINGER (Wasserverwaltung), Frau Isabel FERREIRA (Kooperativ OUNI) und Frau Tania GIBÉRYEN (Gründerin des Projektes Sila und Präsidentin von sila.lu – Zero Waste Lëtzebuerg asbl), moderiert von Frau Corinne Folscheid.

Das Thema Plastik wurde kritisch diskutiert und die Zuschauer bekamen viele Ideen mit auf den Weg, wie man, der Umwelt zuliebe, den Alltag so plastikfrei wie möglich gestalten kann.

 

Am 21. und 22. März hatten sechs Schulklassen der Gemeinde Bettemburg die Gelegenheit, ins Innere des Wasserbehälters „Jongebësch“ zu blicken.

In dieser interaktiven Besichtigung wurden die Kinder zu Detektiven und ausgerüstet mit Bodenmikrofon und Kopfhörern, begaben sie sich auf die Suche nach einem Wasserleck. Drei sehr engagierte Mitarbeiter des Bettemburger Wasserdienstes zeigten den Kindern nicht nur eine tolle Ausstellung, sondern erklärten ihnen auch, warum es wichtig ist, unsere Umwelt sauber zu halten und den Abfluss nicht als Mülleimer zu benutzen.

 

Am Samstag, dem 23. März fanden noch einmal rund 20 Besucher den Weg zum Wasserbehälter „Jongebësch“, um sich über die Arbeit, die hinter dem sauberen Trinkwasser steckt, zu informieren.

Ziel dieser Woche war es, die Bürger auf einen respektvollen und schonenden Umgang mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen aufmerksam zu machen. Jeder Dreck der achtlos weggeworfen wird, jeder Müll der im Abfluss heruntergespült wird, landet früher oder später in unseren Flüssen und dann im Meer. Während der Aktion „Grouss Botz“ am 30. März in der Gemeinde Bettemburg, wurde genau diese Problematik in Angriff genommen. Rund 380 motivierte Helfer befreiten die Natur von achtlos weggeworfenem Dreck und Müll.

 

 

 

Fotos : Nadine Grein, Service écologique, commune de Bettembourg

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