Der Energieverbrauch und die Umweltauswirkungen von Wohnhäusern in Luxemburg : Studienfälle und Ergebnisse, vorgestellt von der Stadt Esch-Alzette

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Der Energieverbrauch und die Umweltauswirkungen von Wohnhäusern in Luxemburg : Studienfälle und Ergebnisse, vorgestellt von der Stadt Esch-Alzette

Der Energieverbrauch und die Umweltauswirkungen von Wohnhäusern in Luxemburg : Studienfälle und Ergebnisse, vorgestellt von der Stadt Esch-Alzette

Ville d'Esch-sur-Alzette Aus der Praxis 28 Juni 2016

Im Rahmen zweier Forschungsprojekte, die vom Fonds National de la Recherche finanziert wurden, hat das LIST (Luxembourg Institute of Science and Technology) am 28. Juni die Ergebnisse vorgestellt, die es mithilfe der Daten von Statec, Sudstroum und der Stadtverwaltung Esch auswerten konnte.

Die Konferenz "La consommation énergétique et les impacts environnementaux des bâtiments résidentiels au Luxembourg: Résultats de cas d'étude déployés à la Ville d'Esch-sur-Alzette" vom 28. Juni kannte einen großen Erfolg. Mehr als 75 Interessenten nahmen teil.

Nach den Begrüßungsansprachen von Martin Kox (Stadt Esch), Professor Dr. Lucien Hoffmann (LIST) sowie Jeannot Behm (Sudstroum), sprach M. Bertrand eingehend über den Warmwasserverbrauch und den Abwasserausstoss von Wohnhäusern. Bedingt durch den schwachen Einfluss sanitären Warmwassers auf die Energiebilanz, ist Wärmegewinnung aus grauem Wasser nur dann interessant wenn das Wohnhaus bereits thermisch isoliert ist. Dagegen liegt das Einsparpotential bei energieeffizienten Gebäuden (Niedrigenergie- oder Passivhaus) bei 20 bis 40% des Wärmeverbrauchs, das durch Hitzewiedergewinnung, Optimierung des Temperaturniveaus oder Nutzung einer Wärmepumpe erzielt werden kann.

M. Mastrucci ist alsdann auf die Ergebnisse der Analyse der Lebenszyklen, auf Stadtebene, von Renovierung sowie Lebensdauerende von Wohngebäuden eingegangen. Ein Energieeinsparpotential von 35% und eine CO2-Reduzierung von 31% sind innerstädtisch möglich, wenn die thermische Hülle der bestehenden Gebäude renoviert wird. Führt man zudem 70% der aus der Hausdemolierung stammenden inerten Materialien einer Wiederverwertung zu anstatt nur 50%, so geht der Treibhauseffekt in dieser Phase um etwa 9% zurück. Mehr hierzu auf: http://www.esch.lu/citoyen/klimapakt

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