„Wir alle sind Zeugen“ – Klimawandel Ausstellung in Esch … Aber nicht nur!

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„Wir alle sind Zeugen“ – Klimawandel Ausstellung in Esch … Aber nicht nur!

„Wir alle sind Zeugen“ – Klimawandel Ausstellung in Esch … Aber nicht nur!

Luc Schloesser Aus der Praxis 6 Juni 2014

Zwischen dem 17. Mai und dem 6. Juni 2014 präsentierte die Stadt Esch die Ausstellung „Wir alle sind Zeugen – Menschen im Klimawandel“. Diese Ausstellung, die zum ersten Mal im Juli 2013 in Bad Hersfeld gezeigt wurde, ist ein gemeinsames Werk von 7 europäischen NGOs und 6 NGOs aus Amazonien, Westafrika und dem indischen Subkontinent im Rahmen des von EuropeAid kofinanzierten Projektes „From Overconsumption to Solidarity“.

Anhand von 31 thematischen Tafeln erklärt die Ausstellung mit Augenzeugenberichten wie der Klimawandel weltweit dabei ist, unsere Lebensbedingungen zu verschlechtern und den damit verbundenen Impact auf die globalen Emissionen und Risiken. Vervollständigt wurde sie durch zwei weitere Tafeln über Projekte der Stadt Esch die sich zum einen mit der lokalen Reduzierung von CO2 Emissionen befassen und zum anderen die Projekte von „Transition Minett“, einer Bürgerinitiative die auf originelle Weise gegen den Klimawandel vorgeht, beleuchten.

Die Eröffnung der Ausstellung fand am 17. Mai im Escher Stadthaus, in Anwesenheit der Umweltministerin Carole Dieschbourg und der Gemeindeverantwortlichen, statt.

Im Rahmen dieser Ausstellung wurde eine Reihe von Veranstaltungen angeboten die sich mit der Thematik einer nachhaltigen Reduzierung der Treibhausgasemissionen, beschäftigen.

So beherbergte die Stadt Esch am 19. Mai eine Etappe der „eTourEurope“ Rallye, eine 4200 km lange Tour quer durch Europa, mit dem Ziel die Tauglichkeit und die Leistungsfähigkeit verschiedener Elektroautos unter Beweis zu stellen und die vorhandene öffentliche Ladeinfrastruktur zu testen. Mit 16 fest installierten Ladestellen spielt die Stadt Esch eine Vorreiterrolle auf diesem Gebiet.

Des Weiteren reihten sich drei Themenabende in die Ausstellung. Jean Feyder, ehemaliger Botschafter und ständiger Vertreter Luxemburgs im Büro der Vereinten Nationen in Genf und der dort ansässigen „World Trade Organization“, konferierte am 22. Mai zum Thema Welternährung. Als Grundlage für seinen Vortrag diente sein 2010 erschienenes Buch „Mordshunger. Wer profitiert vom Elend der armen Länder?“.

Am 27. Mai stellten Vertreter der Escher Bürgerinitiative „Transition Minett“ ihre Projekte vor. „Transition Minett“ setzt sich für die Verankerung der „Transition Towns“ im Süden Luxemburgs, vorauf Esch/Alzette, ein. Projekte wie „Urban Gardening“, nachhaltigen Konsum und die damit verbundene Vernetzung von Produzent und Konsument und die Gründung einer Kooperative zur Förderung und Produktion von grünem Photovoltaik-Strom sind nur einige Beispiele dieser dynamischen Vereinigung.

Ein weiterer Abend wurde den NGOs gewidmet. Ein Rundtischgespräch mit Vertretern von Ärzten ohne Grenzen, Greenpeace, Sea Shepherd, SOS Faim und ADS beschäftigte sich am 5. Juni mit dem Thema der Degradierung der Ökosyteme und die katastrophalen Auswirkungen auf Mensch, Tier- und Pflanzenwelt.

Die 10. Auflage des Escher „Dag an der Natur“, eine gemeinsame Veranstaltung der Natur- und Forstverwaltung und der Stadt Esch, stand dieses Jahr ganz im Zeichen des Klimawandels. Ein Teil der Ausstellung war am 25. Mai im Besucherzentrum des Naturschutzgebietes „Ellergronn“ zugänglich. Interessierte Natur- und Umweltfreunde konnten sich bei dieser Gelegenheit einen Einblick in die Ausstellung verschaffen.

Die Ausstellung war während drei Wochen in vollem Umfang im Eingangsbereich des neuen Escher Friedensgerichts, gegenüber vom Rathaus zu betrachten. Eine für Schulklassen angepasste Version wird Anfang 2015 ins Programm der Umweltthematik der Escher Waldschule integriert.

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