GEOTHERMISCHE BODENPOTENZIALUNTERSUCHUNGEN

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GEOTHERMISCHE BODENPOTENZIALUNTERSUCHUNGEN

GEOTHERMISCHE BODENPOTENZIALUNTERSUCHUNGEN

Patrick Hoss - Stadt Düdelingen Aus der Praxis 2 Juli 2018

Eines der Hauptziele des Projekts NeiSchmelz besteht darin, ein Energiekonzept in einer städtischen und regionalen Dimension zu entwickeln, das auf der Grundlage höchstmöglicher Energieeffizienz und der Versorgung durch erneuerbare Energiequellen basiert.

Die für das Projekt Neischmelz gewählte Option besteht aus einer Kombination von Solarthermie- und Tiefengeothermie-Anlagen. Die geothermische Energie und insbesondere die Tiefengeothermie (über 400 Meter tief) ist eine der vielversprechendsten erneuerbaren Energiequellen überhaupt. Um die geothermische Energie nutzen und die unterirdische Wärmespeicherung besser einschätzen zu können, müssen zunächst einmal die Kapazitäten und das Potenzial des Untergrundes unter dem Nei-Schmelz-Gelände, oder genauer gesagt, die Anordnung und die Eigenschaften der geologischen Einheiten ermittelt werden. Dies erfordert eine Erkundungsbohrung von 400 m Tiefe. Diese Bohrungen wurden im April 2018 auf einem Teil der ehemaligen Schlackenhalde (Route de Thionville) gestartet.

DAS GEOTHERMISCHE POTENZIAL ALS LANGFRISTIGE OPTION

Um das tiefengeothermische Potenzial quantitativ erfassen zu können, ist daher die Durchführung und Realisierung einer Erkundungsbohrung in mittlerer Tiefe unerlässlich. Diese Bohrung ermöglicht die Parameter der geothermischen Tiefe festzulegen, ein vertikales Temperaturprofil zu erstellen und den Verlauf der Wärmeleitfähigkeit des Bodens zu bestimmen. Die Ziele des Projekts sind, unter anderem, die Validierung des geothermischen Potenzials und die Bewertung seiner Bedeutung als erneuerbare Energie sowie die Entwicklung einer Wärmeenergieversorgungsstrategie für die Stadt Düdelingen.

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