Rec’UP (Kreislaufwirtschaft)

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Rec’UP (Kreislaufwirtschaft)

CIGL Esch & Ville d'Esch Aus der Praxis 26 September 2018

Die Projekte “Den Escher Geméisguart” und “Kalendula” verzeichnen eine bemerkenswerte Entwicklung : der Anbau von Gemüse, sowie die Vielzahl von Animationen im Bereich der Umweltbildung erfreuen sich grösster Beliebtheit. Die Anfragen für Einrichtungen rund um das Thema Natur/Umwelt häufen sich dementsprechend (Anlegen von Schulgärten, Pflanzenkübel u. –beeten), aber auch andere spezifische Trägerelemente/Bauten liegen voll im Trend (Terrassen, Möbel, Displays, Anzeigetafeln, u.v.m.).

Die vorgeschlagenen Elemente haben stets die Okologie im Fokus (Holz aus heimischen Wäldern, Verwertung von alten Materialen, u.v.m.). Die Ergänzung der verschiedenen Aktivitäten (Gemüseanbau, Umweltbildungsaktivitäten, ökologisches Bauen) ist ein wichtiger Schwerpunkt und Erfolgsfaktor.

Sämtliche Aktivitäten werden im Rahmen der sozialen und beruflichen Integrationspolitik organisiert.

Das Projekt Rec’UP besteht darin, Materialien die man als « Abfall » bezeichnet zu sammeln und wieder zu verwerten, ihnen also ein « zweites Leben » zu geben, indem man sie als neuwertiges Ausgangsmaterial für originelle Produkte/Kreationen betrachtet und einsetzt. Projektzielgruppen sind Vereine, Institutionen, Privatleute. Uberdies erlaubt diese Art von Aktivität sehr unterschiedlichen Gruppen soziale Kontakte zu knüpfen (Unternehmen, Menschen in (Re-)Integrationsmassnahmen, Privatpersonen …).

Beispiele von Bauelementen: Möbel für drinnen und draussen, Einrichtung von Grünbereichen, Anlage von Pflanzenbeeten, Trägerelemente für Kulturen, …

Beispiele von Materialien, die man wiederverwerten kann :

  • Holzpaletten und
  • Andere Holzgegenstände : Massivholz (Rundholz), Sammelholz von Baustellen (Schalungsplatten usw.),
  • Metall (historisches Bindeglied zur Minettregion im Süden Luxemburgs)
  • Stein (historisches Bindeglied zur Minettregion im Süden Luxemburgs: Minettstein)
  • Glasscheiben (Fensterrahmen)

u.v.m.

Zahlreiche Partnerschaften/Verbindungen bieten sich an :

  • Mit Betreibern von Container-Parks,
  • Mit Unternehmen (Bauunternehmen, Abbruchunternehmen, z.B. ) (exemple : Baugebiet Esch Belval),
  • Mit Privatpersonen (betreffend das Einsammeln von Altmaterialien) u.v.m.

Das Projekt wird von verschiedenen bereits bestehenden Dienststellen des CIGL ESCH unterstützt :

  • Technische Abteilung (Baubereich, Logistik, Bepflanzungen…) :

Dienststellen « Nature, Création et Citoyenneté »(DEG und Kalendula) und « Aménagement Construction »

  • Einsammeln von Materialien in Privathaushalten (Räumen von jeglichem Mobiliar) :

« Service Proximité et Aide à la personne »

  • Vorzeigeprojekte : Projet 4U, DEG, Kalendula, …

 

Zur vollständigen Umsetzung des Projektes fehlt es im CIGL Esch an Platz, am notwendigen  Werkzeug sowie am spezifischen Förderrahmen :

Deshalb wird die Einrichtung von Lagerungs- und Arbeitsräumlichkeiten auf dem Gelände  des Escher Geméisguart in Erwägung gezogen. Dort besteht die Möglichkeit einen alten Schuppen zu übernehmen (was in der Logik des Projektes läge) und ihn auf besagtem Standort seinem neuen Nutzen zuzuführen. In der Tat gibt es dort eine Stelle die sich nicht für den Anbau eignet da es dort u.a. an Licht fehlt, und die eine komplette Einbettung auf dem Gelände in der existierenden Vegetation erlauben würde. Sie ist etwas tiefer gelegen und der Schuppen wäre demzufolge kaum sichtbar. Eine zusätzliche neue Bepflanzung ist überdies vorgesehen (mit Efeupflanzen, Wildem Wein, Flügelknöteriche, Geissblatt …).

Folgende Arbeiten müssen vorgesehen werden :

  • Platzierung des Schuppens: Abbau u. Wiederaufbau, Unterbau, Wasserzufuhr
  • Anschlüsse für Strom und Wasser
  • Aussenarbeiten: Zugangswege, Begrünung des Schuppens
  • Inneneinrichtungen: Böden, Trennwände, Regale und Schränke

Dann muss auch das notwendige Handwerkszeug angeschaffen werden, wie Kettensäge, Kreissäge, Feinsäge, Stichsäge, Hobelmachine, Schleifmachine, Elektroschrauber, Bohrer, Winkelschleifer, Kompressor, Kleinwerkzeug, u.v.m.

Uberdies darf es an den geeigneten Kommunikationsmittel nicht fehlen (Internetpräsenz, Flyer, Kataloge, usw.) da es ja auch gilt das Projekt bekannt zu machen sowie es zu fördern.

Um den nötigen Betreuungsrahmen des Projektes zu gewährleisten (Koordination, Kontakt zu Partnern und Kunden, Konzipieren der diversen Elemente, Organisation und Umsetzungsbegleitung, Team-Management, Auftragsverfolgung und Lagerverwaltung) muss eine Person mit Vollzeitbeschäftigung (finanziell) eingeplant werden.

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